Dienstag, 29. Oktober 2013

Labour Weekend

Auf das letzte Wochenende habe ich mich schon lange gefreut. Freitag hatte ich ab 9 Uhr frei und Montag war Labour-Day. Der einzige Feiertag, den ich in Neuseeland miterlebe. Da hier alle Geschäfte auch sonntags auf haben, dachte ich, dass zumindest zum Feiertag mal die Geschäfte zu sind, aber Supermarkt, Frisör und Co waren trotzdem alle offen.

Nun hieß es also 4 Tage raus aus Auckland und den Norden erkunden. :-)
Bei nicht ganz so schönem Wetter starteten wir Freitag Vormittag und machten einen Abstecher in den Waipoua Forest. Dort stehen die größten Bäume Neuseelands ....kann man gesehen haben, muss man meiner Meinung nach aber nicht.





Anschließend ging es weiter nach Paihia / Bay of Islands. Bay of Islands klingt doch schon wie Urlaub oder? :-)
Dort angekommen unternahmen wir nicht mehr viel, da wir am nächsten Tag zeitig raus mussten.
Gemeinsam mit 2 anderen Mädels habe ich mir einen Kindheitstraum erfüllt. Pünktlich 8 Uhr starteten wir mit dem Boot hinaus aufs weite Meer um mit Delfinen schwimmen zu gehen.




Das Gefühl, wenn die Delfine im Wasser um einen rum schwimmen, kann man gar nicht beschreiben. Auch wenn ich mit meinen Taucherflossen und dem viiiiiiiiiiiiel zu kalten Wasser nicht so ganz klar kam und immer erst beim Delfin angekommen war, wenn dieser längst wieder eine andere Richtung eingeschlagen hatte, war es unglaublich schön.





Den Rest des Tages haben wir uns an den Strand gelegt und das schöne Wetter genossen. :-)

Sonntag hat es sich dann gegen Nachmittag etwas zugezogen, deshalb mussten wir unseren Strandtag abbrechen. Da wir aber nicht die ganze Zeit im Zimmer sitzen wollten und auch nicht mega weit fahren wollten, suchten wir uns ein Ausflugsziel in der näheren Umgebung. Haruru Falls klang gut. Am Ziel angekommen, waren wir alle etwas enttäuscht. Unter den ach so tollen, großen und schönen Wasserfällen haben wir uns dann doch etwas anderes vorgestellt, denn im Vergleich zu anderen Wasserfällen, die wir hier schon gesehen haben, waren die sehr sehr klein.




Montag folgte dann das nächste große Highlight unseres Ausflugs. Morgens mussten wir mal wieder sehr zeitig aufstehen, da wir um 7 nach Kaitaia fahren mussten. Von dort aus startete unsere Tour entlang am 90-Miles-Beach zum nördlichsten Punkt Neuseelands.

90 Miles Beach

Hauptverkehrsstraße - Tempolimit 100km/h !


Das passiert, wenn man die Kurve zu scharf nimmt. Wären wir wenige Minuten eher gekommen, wären wir live dabei gewesen.  Unsere Busfahrerin hat uns auch ganz nebenbei erzählt, dass genau das selbe einem Bus ein Tag vor unserer Tour passiert ist.


 
Anschließend steuerten wir mit unserem Bus die Sanddünen an und durften Sandsurfen. Genau das Richtige für mich. Berghoch war zwar richtig anstrengend, aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt.






video


Anschließend haben wir Lunch am Taputaputa Beach...


Nach der Mittagspause ging es dann weiter zum Cape Reinga, dem nördlichsten Punkt Neuseelands. Hier treffen der Pazifische Ozean im Osten und der Tasmanische Ozean im Westen aufeinander.





Ein schönes langes Wochenende voller Erlebnisse geht zu Ende und in 3 Tagen steht schon der nächste Ausflug an, damit es auch ja nicht langweilig wird. :-)

Sonntag, 20. Oktober 2013

Sunset on Mount Victoria

Am Samstagabend bin ich ganz spotan zusammen mit Valerie nach Devonport gefahren. Vom Mount Victoria aus hatten wir eine wundervolle Sicht auf Aucklands Skyline. Der beste Platz um den Sonnenntergang zu beobachten und das endlose Warten hat sich auf jeden Fall gelohnt.
Die Bilder drücken nicht mal annähernd aus, wie überwältigend Auckland bei Nacht aussieht.



Freitag, 18. Oktober 2013

Backe backe Kuchen ....ähhh Brot!

Am Montag habe ich das erste mal eigenes Brot gebacken.
Nach einem Kampf mit dem Mixer und der Entscheidung das jetzt lieber mit der Hand zu kneten, weil sich der Mixer schon nicht mehr bewegt hat, habe ich dann doch noch einen halbwegs brotförmigen Klumpen auf meinem Backblech gehabt.
Sehr positiv gestimmt war ich nicht, als ich den rohen Teig gerochen habe, das gebe ich zu, aber es ist sooooooooooo lecker. Meine Gastmutti liebt es auch. Schmeckt original deutsch!

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Linksverkehr läuft!




Pünklich zum Ende meiner Probezeit, kann ich stolz behaupten sowohl im Rechtsverkehr, als auch im Linksverkehr super zurecht zu kommen.
Ich hätte nie gedacht, dass ich mich so schnell daran gewöhnen werde auf der "falschen" Straßenseite zu fahren, aber inzwischen ist es das Normalste der Welt geworden.
Einige Verkehrsregeln und Gewohnheiten sind hier ziemlich anders im Vergleich zu Deutschland. So sind die Straßen z.b. sehr oft zwei- oder mehrspurig, es gibt 3 verschiedene Arten im Kreisverkehr zu blinken und die gestrichelten Linien, die man in Deutschland nicht befahren darf, gelten hier als Einordnungsspur für Abbieger. Ich bin mir sicher, dass ich in Deutschland am Anfang wirklich Probleme mit dem Verkehr haben werde. Wahrscheinlich werde ich im Kreisverkehr erst einmal alle komplett durcheinander bringen.


Mittwoch, 9. Oktober 2013

Halbzeit!

Seit 94 Tagen bin ich hier. In 94 Tagen verlasse ich meine Gastfamilie und fliege nach Australien.
Zeit zurück zu blicken.

Auch wenn es manchmal schwer war, bin ich mir sicher, es war die beste Entscheidung meines Lebens. Neuseeland ist wunderschön (wahrscheinlich habe ich das hier schon 100 mal erwähnt, aber ich kann es nur immer wieder sagen).

Juli





Nach einem tränenreichen Abschied, habe ich hier anfangs manchmal an mir gezweifelt. Als ich angekommen bin, habe ich soooo wenig verstanden, aber inzwischen komme ich mit der Sprache doch ziemlich gut zurecht.
So richtig doll Heimweh hatte ich nie, aber als bei mir 11°C Innentemperatur und 0,4°C Außentemperatur waren, wollte ich schon gern in den deutschen Sommer zurück.

Eingelebt habe ich mich hier ganz schnell und ruck zuck war der erste Monat um!

August




Der August war sehr wechselhaft. Während die ersten Tage richtig warm waren und ich kurzärmelig im Winter rumlaufen konnte, waren die restlichen Tage eher grau, verregnet und deshalb nicht soooo sehr erlebnisreich. Dennoch war es keinesfalls langweilig.
Den Moment, wie ich Anfang August nichtsahnend am Strand war und vom weiten auf einmal Wale gesehen habe, werde ich wohl nie vergessen.

September




Neuseeland wird von Monat zu Monat schöner! Aber es wird ja nun auch endlich Sommer.
Im September hatte ich meinen ersten Sonnenbrand und habe meinen ersten Wochenendtrip unternommen sowie die Umgebung Aucklands fleißig weiter erkundet. Eingekauft wurde auch ordentlich, hier gibt es aber auch einfach soooo viele wunderschöne Kleider die mir zurufen "Jessica kauf mich, wir werden eine tolle Zeit zusammen haben!"




....und jetzt haben wir schon Oktober. Halbzeit in meiner Gastfamilie.
94 erlebnisreiche Tage liegen hinter mir. Ich habe viel gesehen, viel erlebt,  Kumara gekostet, esse Bohnen ohne mit der Wimper zu zucken, habe deutsches Brot im Supermarkt entdeckt, bin manchmal bei der Kindererziehung verzweifelt, aber habe die beiden kleinen Monster tief in mein Herz geschlossen. Mein Englisch ist laut meiner Gastfamilie inzwischen sehr gut und wenn sie das sagen, dann glaube ich ihnen einfach mal, denn ich persönlich sehe das noch nicht so.

94 weitere erlebnisreiche Tage in meinem wundervollen Neuseeland liegen vor mir, bevor ich gemeinsam mit Laura ins Flugzeug steige und wir Australien unsicher machen werden.

Inzwischen spürt man den Sommer. Die Tage werden länger und wärmer, meine Heizung läuft nicht mehr 24h am Tag und mein Teekonsum ist drastisch gesunken.

Zum Abschluss bleibt mir nur noch eins zu sagen: Ich liebe dieses Leben!  ♥

Dienstag, 8. Oktober 2013

Dankeschön! ♡

Vielen lieben Dank für die zahlreichen Whatsapp- und Facebookglückwünsche, für die Briefe und Päckchen (Mama deins kommt hoffentlich morgen endlich), für die E-Mails und an die Mädels hier, die mir einen schönen Nachmittag beschert haben.
Danke, dass ihr auch aus 18.000km an mich gedacht habt. (Zumindest ein Großteil von euch! Hahahaha :-)
 
Ein besonders großes Dankeschön geht an Lena, Ivana und Marie sowie an Maike, Tessi und Elisabeth. Das war eindeutig das beste Geschenk. Danke danke danke :-) Ihr seid die Besten!
 
I love and miss u a lot!
See you ♥ ♡

Sonntag, 6. Oktober 2013

Mount Maunganui - a place to be



Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll.
Samstag früh haben wir uns auf den Weg nach Tauranga, genauer gesagt nach Mount Maunganui gemacht. Sooooooooooo schön. Ich bin aus dem Auto ausgestiegen und habe mich gefühlt wie im Urlaub.
Angekommen, süßes Hostel bezogen, Sommerkleid an, 100m gelaufen und am Strand gesessen. Ich liebe dieses Leben hier.
Mount Maunganui ist ein Ort zum relaxen. Kein Stress, keine Hektik, dass man Dies und Jenes gesehen haben muss, sondern einfach entspannen und den Sommer genießen.Genau mein Ding!!! :-)

Am Nachmittag sind wir dann auf den gleichnamigen Berg "gestiegen" und hatten einen wundervollen Ausblick über die komplette Küstenregion. Der Aufstieg hat sich auf jeden Fall gelohnt.




 
 
Ist es nicht niedlich? :-)


Yeah geschafft!







 
Am Abend saßen wir dann gemeinsam mit anderen Hostelbewohnern im Innenhof und hatten wirklich viel Spaß. Es war schön mal nicht nur umgeben von deutschen Au Pairs zu sein, sondern sich auch mit Franzosen, Chilenen, Spaniern und Co zu unterhalten. Jetzt wissen wir auch wie man einen "Chile Willy" trinkt. Für alle mutigen unter euch, die es mal ausprobieren möchten. Vodka ins Glas und ab durch die Nase ziehen! Ich habe es nicht probiert.

Heute morgen sind wir dann nach Waihi Beach gefahren.
06.Oktober 2013 und ich war im Pazifischen Ozean. Das Wasser war zwar noch etwas frisch, aber es war ein herrliches Gefühl.


Der Versuch eines schönen gemeinsamen Fotos am Strand ist missglückt!







Ich könnte euch jetzt noch Ewigkeiten von diesen zwei wundervollen Orten vorschwärmen, aber dann werdet ihr nur alle richtig neidisch. :-)

Donnerstag, 3. Oktober 2013

Sommerlich

Die letzten zwei Tage war traumhaftes Wetter. Die Kinder meinten so warm war es im Frühling noch nie.
Anfang Oktober und ich entspanne den ganzen Tag in der Sonne.
Als ich gestern früh um 7 ans Thermometer geguckt habe, waren 6,5°C. Als ich um 9 mit den Kidis zur Schule gelaufen bin, waren schon 19,8°C!! Und wenn die Sonne draußen ist, erscheint einem das alle noch viiiiiiiel wärmer. :-)
Meine Gastmutti meinte Lichtschutzfaktor 30 ist hier das mindeste was wir verwenden sollten, im Sommer sei sogar 50 angebracht. Die Sonne hier ist einfach so unglaublich warm und ich genieße es unheimlich jetzt auch endlich mal wärmere Temperaturen zu haben.

Man sieht uns die Anstrengung der harten Arbeit ja förmlich an oder!? :-)

Wie haben wir heute so schön festgestellt? Unser größtes und einziges Problem bei der Arbeit ist, wo wir die Sonnencreme finden! :-)
Ich liebe es! Das Wetter kann jetzt immer so bleiben, der Sommer ist im Anmarsch :-)

....und bei euch so? Wird kalt he!? Ihr hattet ja auch definitiv genug Sommer jetzt! ;-)